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Es geht auch ohne Auto!
Auf die Idee, mit Fahrrad und Anhänger zu arbeiten, bin ich aus Kostengründen gekommen. Ausschließlich Glasreinigung, also eine Arbeit, die nicht das ganze Jahr über in selbem Maße möglich ist, anzubieten, und das noch dazu ganz alleine, gerade erst nach der Gründung des Gewerbes, war für mich nicht finanzierbar. Ich hatte ursprünglich vor, irgendwann auf das Auto umzusteigen, aber das Konzept stellte sich als so praktisch heraus, daß ich den Plan, ein Auto zu kaufen, für immer verwarf.
Mittlerweile bin ich davon überzeugt, daß dermaßen ausgereifte Fahrradanhänger, wie ich sie benütze bzw. gebaut habe, in Großstädten eine sparsame Alternative für Handwerker und all jene, die sperrige, aber nicht allzu schwere Güter zu transportieren haben, darstellen könnten. In absehbarer Zeit wird sich der größere Teil der Weltbevölkerung ein Auto leisten können. Ob bis da hin Alternativen zu den derzeitigen klimaschädlichen Motoren zur Verfügung stehen werden, ist noch nicht klar.
Fahrradanhänger rentieren sich! Ich arbeite seit fünf Jahren auf diese Weise und habe nie auch nur einen einzigen Cent an Förderungen dafür bezogen.
Im Februar 2007 habe ich endlich den Fahrradfensterputzer-Anhänger der vierten Generation fertig gestellt! Dieser verfügt außer drei absperrbaren Seitentüren über zwei ineinander verschiebbare Schiebedächer und kann erstmals Leitern bis 6,4 m Länge in seinem Inneren transportieren. Trotz eines äußerst robusten Rahmens aus Aluminium und eines Deichsel-Radaufhängung-Dreieckes aus Edelstahl bringt er in leerem Zustand nicht mehr als 30 kg auf die Waage!
Weitere Merkmale: Marzocchi MX Comp Federgabeln, herausnehmbare Einlegeböden, Stützmechanismus für das Herausziehen schwerer Leitern, LED-Beleuchtung nabendynamobetrieben, scherben- und reißnagelsichere Reifen, über den Schiebedächern Befestigungsbügel (ähnlich wie bei Autos die Dachträger) mit Festschraubvorrichtungen für besonders lange Transportgüter.






